Cloppenburg

Cloppenburg ist die Kreisstadt und größte Stadt des nach ihr benannten Landkreises Cloppenburg in Niedersachsen.

Cloppenburg liegt im Oldenburger Münsterland zwischen Osnabrück und Oldenburg. Außerhalb des Stadtkerns gehören elf Ortsteile zum Stadtgebiet: Ambühren, Bethen, Bühren, Emstekerfeld, Galgenmoor, Kellerhöhe, Staatsforsten, Stapelfeld, Sternbusch, Schmertheim und Vahren.

Kellerhöhe ist eine Anfang des 20. Jahrhunderts gegründete „Kolonie“ am Rande der Stadt Cloppenburg, in der das Land für den Ackerbau und die Viehzucht urbar gemacht wurde. Am Schnittpunkt der drei Kolonate Hoheging, Kellerhöhe und Bürgermoor, die zu drei verschiedenen politischen Gemeinden gehören, liegt die 1923 erbaute Kirche der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor.

Die Stadt Cloppenburg befindet sich in der naturräumlichen Haupteinheit „Cloppenburger Geest“ bzw. in der Untereinheit „Cloppenburger Lehm-Geest“. Diese ist auch das Haupteinzugsgebiet der Soeste bis Cloppenburg. Diese naturräumliche Einheit ist als ein schwachwelliges Grundmoränengebiet gekennzeichnet, dessen vorwiegend lehmige Böden (gleyartige Braunerden) meist von einer dünnen Flott- oder Flugsanddecke überlagert sind und durch Stau von Oberflächenwasser in schwerdurchlässigem Untergrund (Geschiebelehm) frisch bis feucht, in Mulden gelegentlich nass sind

Westlich von Cloppenburg, zwischen den Ortschaften Bühren und Schmertheim, grenzt die Untereinheit der „Cloppenburger Sand-Geest“ an. Die Grenze zur Cloppenburger Lehm-Geest ist nicht eindeutig linienhaft zu ziehen.

Die Cloppenburger Sand-Geest stellt nach Meisel ein:

„vorwiegend sandiges, schwachwelliges Grundmoränengebiet [dar], das stellenweise größere Dünenfelder trägt und nur von einzelnen schmalen flachmoorgefüllten Niederungen gegliedert wird. […] Ein großer Teil der Böden die früher Stileichen-Birkenwälder trugen, war lange Zeit verheidet […] Grünland kommt nur in den schmalen Niederungen vor, die früher Erlenbruchwälder trugen.“

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